Barrierefreie Kommunikation als Grundpfeiler der Therapie

Meine Arbeit als Migrationsbeauftragte bei Vitos Gießen-Marburg

Mein Name ist Ayse Kaya und ich bin die Migrationsbeauftragte für Vitos Gießen-Marburg. Hauptberuflich arbeite ich als Gesundheits- und Krankenpflegerin in Teilzeit auf einer Station für Patienten mit Persönlichkeitsstörungen. Warum ich mich für die Aufgabe der Migrationsbeauftragten entschieden habe und was diesen Job so interessant und abwechslungsreich macht, möchte ich Ihnen hier erzählen.

Entwicklungs- vs. Erwachsenenkrankheiten

Warum man einem Kind keine Erwachsenendiagnose stellen kann

In der Erwachsenenpsychiatrie sprechen wir von Depression, Narzissmus oder Angststörungen – in der Kinder- und Jugendpsychiatrie hingegen sprechen wir von Entwicklungskrankheiten. Was das bedeutet und warum die Schule der Vitos Klink Rehberg eine besondere Schutzzone für Kinder- und Jugendliche mit Entwicklungskrankheiten ist, möchte ich nun etwas näher erläutern.

Gefühle außer Kontrolle – zwischen Leere- und Spannungszuständen

Vitos Klinik als DBT-Einrichtung zertifiziert

Die Vitos Klinik für forensische Psychiatrie Bad Emstal wurde als erste forensische Klinik in Deutschland als DBT-Einrichtung zertifiziert. DBT meint Dialektisch-Behaviorale Therapie. Was genau das bedeutet, und, bei welchem Krankheitsbild DBT zum Einsatz kommt, möchte ich Ihnen im Folgenden erläutern.

Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Forensik und duale Studentin – eine echte Herausforderung

Mein Name ist Carina Kungel und ich bin Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Vitos Klinik für forensische Psychiatrie Eltville. Neben der Arbeit absolviere ich ein duales Studium, genauer gesagt, den Bachelor of Arts in Psychiatric Nursing.

Wie mein Arbeitsalltag aussieht und was die besonderen Herausforderungen eines berufsbegleitenden Studiums sind, möchte ich nun erzählen.

Ein Garten für unsere ältesten Patienten

Eröffnungsfeier des Gerontogartens der Vitos Klinik Eichberg

Am 31. Mai war es endlich so weit: gemeinsam mit zahlreichen Gästen feierten wir die offizielle Eröffnung des Gerontogartens der gerontopsychiatrischen Station der Vitos Klinik Eichberg. Neben Geschäftsführung, Klinikleitung und Kollegen vom Standort Eichberg nahmen Patienten mit ihren Angehörigen sowie Fachkollegen an unserer Feier teil. Zudem durften wir zahlreichen Spender begrüßen, die sich an der Finanzierung dieses Spendenprojekts beteiligt hatten.

Es geht ans Eingemachte

Stationsleiter von Vitos Weil-Lahn diskutieren gemeinsam das Leitbild

Die Verschmelzung zweier Gesellschaften ist eine gute Gelegenheit, sich auszutauschen, über den eigenen Tellerrand zu blicken und gegenseitig voneinander zu lernen. In Hinblick auf die gemeinsam zu gestaltende Zukunft, ist es auch eine tolle Gelegenheit, über das neue Leitbild und seine konkrete Umsetzung ins Gespräch zu kommen.

Als Pflegedirektor sehe ich mich hier in der Pflicht – Was bedeutet das Leitbild für meine Kollegen und mich? Was sind konkrete Umsetzungsbeispiele? Diese und weiter Fragen wurden auf dem zweitägigen Treffen der Stationsleiter von Vitos Weil-Lahn diskutiert.

Psychopharmaka – Fluch oder Segen?

Neues Buch soll rationalen und verantwortungsbewussten Umgang mit Psychopharmaka fördern

Psychopharmaka sind fester Bestandteil des psychiatrischen Klinikalltags. Doch sie sind auch oft Grund für Ängste und Verunsicherungen. Patienten fürchten sich vor Abhängigkeit oder Wesensveränderungen. Auch viele Behandler haben noch Unsicherheiten in Bezug auf den Einsatz, die Wirkungsweisen und die Wechselwirkungen der zahlreichen auf dem Markt verfügbaren Medikamente.

Dr. med. Harald Scherk hat gemeinsam mit Professor Asmus Finzen und Dr. med. Stefan Weinmann ein Buch mit dem Titel „Medikamentenbehandlung bei psychischen Störungen. Leitlinien für den psychiatrischen Alltag“ herausgebracht. Auf 260 Seiten werden in dieser 17. und komplett überarbeiteten Auflage alle angesprochen, die mit Psychopharmaka zu tun haben. Ärzte und Psychologen genauso, wie Patienten und deren Angehörige.

Ich habe mit dem Ärztlichen Direktor des Vitos Klinikums Riedstadt und Klinikdirektor des Vitos Philippshospitals Riedstadt über sein neues Buch und die Bedeutung von Psychopharmaka in der psychiatrischen Behandlung gesprochen.

Vom Umgang mit schwierigen Patienten

Die Abwehrmechanismen des Agierens und Spaltens

Wer in einer Psychiatrie arbeitet, hat es immer wieder mit schwierigen Patienten zu tun. Einige fordern das gesamte Behandlungsteam dabei deutlich stärker als andere.

Etwa die Patienten, die uns mit unverkennbarem Misstrauen begegnen. Patienten, die sich wenige Stunden nach Aufnahme in der Klinik selbst verletzten oder ihren baldigen Suizid ankündigen. Genauso solche, die sich über ihr Zimmer, den Pflegemitarbeiter oder die Mitpatienten beschweren und drohen, die „Zustände“ an die Öffentlichkeit zu bringen. Es wirkt, als hätten diese Patienten gar kein Interesse, ihre eigene Therapie aktiv zu unterstützen.

Schnell ziehen sie unseren Zorn auf sich, sorgen für Gesprächsstoff bei Konferenzen und Teamsitzungen. Man erinnert sich an solche Patienten. Sie betreten die Bühne und weigern sich, sie wieder zu verlassen.

Doch warum fallen einige Patienten so aus der Rolle? Um das zu verstehen, muss man die Abwehrmechanismen des Agierens und des Spaltens entschlüsseln. Darum soll sich mein Beitrag drehen. Doch ich möchte nicht nur das Problem schildern, sondern auch Lösungsansätze vorstellen.